Seira

Ehemalige Göttin des Lebens und Wachstums

 

 

“Ich bringe Euch das Leben,
Ich bringe Euch Wachstum,
in Meiner Welte herrscht Frieden,
in unserer Welt besteht nur Hoffnung,
Meine Liebe zu Euch ist All umfassend,
Meine Tränenen heilen jedes Leid,
Ich schütze Euch mit meinem Leib und meiner Seele,
Ich bin Seira und Ihr seid meine Kinder.”

 

Allgemeine Information zu der Göttin Seira (diese Rolle ist derzeit IT inaktiv) 

Seira Seira ist die Halbgöttin des Wachstums und des Lebens, die einen Teil der Essenz von Vrakaz in sich trägt. Nach Vrakaz Untergang als Gott des Lebens übernahm sie Pflichtbewusst seine Aufgabe, wenngleich ihre unvollendete Ausbildung sie zu leichtsinnig bei der Schöpfung hat werden lassen. In Ermangelung eines Lehrers und ihrer Unerfahrenheit in Bezug auf den Umgang mit anderen Mächten ist Seira trotz ihres Alters in vielen Dingen sehr genau. Trotzdem ist sie stets offenherzig und wissbegierig, um ihre Defizite auszugleichen, doch macht sie das auch anfällig für Manipulation. Allerdings hat Seira, wie auch Vrakaz, die Distanz zum Leben schätzen gelernt, was einerseits aus ihren Erfahrungen zu Lebzeiten, andererseits aus dem Einfluss der Essenz von Vrakaz herrührt. Seiras Erscheinung hat sich im Laufe der Zeit nur wenig geändert. Am liebsten hüllt sie sich in die bunten Farben ihres alten Zirkels, nur das mittlerweile Blätter ihr Gewand bilden statt der Stoffe. Seira wurde von ihrer Neugier in die dunklen Lande gelockt. Viele Götter tummelten sich hier und die Gefahr einer solchen Situation wurde ihr nur schwerlich bewusst. Doch ihre göttliche Präsenz wurde sehr wohl bemerkt. Als die Siedler Sagenheims auf einen alten und verborgenen Garten stießen, begannen sie sofort diesen wieder in Stand zu setzen und lockten damit die Göttin aus den tiefen Wäldern hervor. Seira segnete den Garten und machte den Siedlern die Früchte der vielfältigen Pflanzen zum Geschenkt.

Dieses Ereignis jedoch sollte für sie ungeahnte Folgen haben, denn Vrakaz war auferstanden und wurde nun ebenfalls von dem Garten und ihrem Wirken angelockt. Zunächst war Seiras Freude groß, doch der alte Gott verkannte sie und lehnte ihre Taten in seinem Namen ab, bevor sie sich erklären konnte. Dafür fand Arachne ihren Weg zurück an seine Seite und so musste sich Seira zutiefst verletzt allein in die Wälder zurckziehen, wo sie u.a. auch viel Zeit bei den Orks und Wildlingen verbrachte, die Seira auf eine gewisse Art und weiße sogar ehrten.

Doch ihr Klagen wurde erhört. Voltan, der nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatte, zeigte Verständnis für Seiras Lage und umspann sie mehr und mehr mit seinen sanften Lügen. Doch als er sie bereits auf seiner Seite glaubte und diesen Sieg seinem Bruder Ulthor auf dem Schlachtfeld unter die Nase rieb, ergriff Wulfgar, ein mutiger sterblicher Anführer eines Barbarenstamms, die Gelegenheit und befreite Seiras Verstand von der Manipulation Voltans durch eine Prise Phönixasche.

Wieder war Seira verwirrt, allein gelassen und dieses Mal auch angewidert von der Bereitschaft der Götter ihre Verwundbarkeit auszunutzen. So fand sie Trost in den Reihen der sterblichen Nordmannen und den dortigen Barbarenstämmen, die sich in dem kleinen Dorf Fjordgar angesiedelt hatten. Sie nahmen Seira als ihre neue Göttin herzlich auf und bildeten als bald einen Kult um sie. Endlich war Seira in einer Familie angekommen für die sie bereit war alles zu geben. Letztlich tat sie dies auch und fiel in einen Todesschlaf, welcher durch die trügerischen Machenschaften der Arachne und deren Gift ausgelöst wurde. Seiras Körper ist nun im Reich der Beobachter von Raum und Zeit in einem ewigen Schlaf. Doch Tekla, die sich gegen Arachne erhob in dieser schweren Stunde war es, die Seira vor dem Endgültigen Tode rettet und zu Eolan brachte, damit er Seiras Leben erhalten möge. Also Dank wurde Tekla zur göttlichen Inkarnation der Seira durch deren Essenz und beherbergt nun die Macht der Urgewalten in sich. Tekla kehrte zu den Fjordgardern zurück und führt nun die Familie von Seira weiter unter ihrem Schutz.