Titanwächter

urelementare Wächter von Raum und Zeit

 

 

Die Sage der alten Titanwächter©
Sie waren Wesen, so alt wie die Urelemente selbst. Ihr Macht war diesen sogar gleichgestellt und es heißt, sie waren die ersten Wesen, welche gleichberechtigt neben den Urelementen des Lichtes und der Finsternis existierten. Ihr Schöpfung ist bis heute unergründet, auch wenn es bereits viel versucht haben. Einzig bekannt ist, dass sie zu den sogenannten Alten gehören und damit ersten Lebewesen waren neben den Urelementen und Göttern, die die Existenz betraten. Ihr einzige Aufgabe war der Schutz der unbändigen Kräfte der Existenz und die Wacht über die Schöpfung selbst. Sie waren keine Richter, aber sie waren die mächtigsten Vollstrecker, die es je gegeben hat. Die Schöpfung selbst begründet sich aus dem Sein von Raum und Zeit und dieses Sein galt es zu bewachen durch die Titanwächter. Andere Alten griffen nach dem Sein aus Raum und Zeit und so machten es sich die Titanwächter zur Aufgabe diese zu bewahren und gegen ihre Brüder und Schwestern zu verteidigen, auf das kein Missbrauch stattfinden könnte.

Eine Sage erzählt, die Titanen wären aus dem reinen Willen der Existenz entstanden und zu einer festen Materie geformt worden. Da sie keine eigene Seele im bekannten Sinne trugen, waren sie allem und jedem unvoreingenommen in ihrer Beurteilung. Doch sollten sie einmal ein Urteil gefällt haben oder ihre Wacht bedroht sein, so gäbe es kein Entkommen. Nicht einmal die Götter und Dämonen konnten sich dieser Wächter erwehren und auch nicht die Brüder und Schwester der Alten oder gar die Urelemente von Licht und Finsternis.

Wenn ein Wächter, das ihm übertragene Urteil vollstreckt, dann wird er dieses unverzüglich vornehmen. Er wird diejenigen mit voller Härte bestrafen. So plötzlich wie ein Wächter zur Vollstreckung auftauchen wird, so schnell wird das Urteil an dem Betroffenen vollstreckt sein und dieser wird nichts dagegen unternehmen können.

Die Titanwächter stehen seither für ein jeden Aspekt einer Schöpfung und dienen dieser als letzte Schutzbarriere vor der endgültigen Vernichtung. Doch ob sie ein Urteil vollstrecken werden und wann, dass entscheiden außschließlich sie selbst.

Es soll einige übergroße Statuen auf den verschiednen Welten der Sterblichen geben, welche einen Titanwächter zeigen. Doch einen wirklich lebendigen Titanwächter dürfte noch nie ein Sterblicher erblickt haben. Vielleicht auch vor der Furcht, dass dieser ein Urteil über den Sterblichen vollstrecken könnte.

Einige von ihnen wachen seit Anbeginn der Zeit in den heiligen Hallen von Raum und Zeit und beobachten mit Argwohnen die Entwicklungen auf allen Welten. Sie hüten die Kristalle von Raum und Zeit und die erste Existenz.

Es heißt, wenn die Gefahr an der Existenz einer Welt am höchsten ist und das Herz der Welt besonderer Wacht bedarf, dann erscheinen sie und nehmen ihre Wachtstellung auf. Sie tragen die Ketten der Welten und halten diese in der Existenz der Urschöpfung auf das das Leben weiter bestehen vermag.

In den Titanen fließt auch kein Blut, sondern die reine Energie der Schöpfung; dies macht sie zu diesen mächtigen Wesen, welche sowohl Raum als auch Zeit trotzen und auch keine Magie oder sonstige Kraft ihnen etwas anhaben kann. 

Doch die Wächter kämpfen auch einen uralten Krieg in einer anderen Sphäre gegen die Weltenschlinger, Wesen ähnlich ihrer selbst, geschaffen von einigen der Alten, welche nach der reinen Schöpfung zu greifen versuchen, um diese zu ihren Zwecken nutzbar zu machen. 

Ein Volk wird besonders oft mit den Weltenschlingern in Verbindung gebracht, die Nemephin. Ob dies Absicht ist oder einfach nur der Tatsache geschuldet, dass man die anderen der Alten nicht bisher kennt oder über diese Wissen erlangte, mag dahingestellt sein und bleibt wohl vorerst im Dunkel des Verborgenen.

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