Aidos

Aidos – göttliche Dienerin der Nemesis

Aspekte:
Ewige Treue und absoluter Verzischt, aber auch die Schönheit der Klänge und Tiefe Trauer

Rollendarstellung:
bisher nicht festgelegt bzw. bekannt

Hintergrund:
Aidos ist die Göttin der Scham und ewige schüchterne Dienerin der Nemesis. Wie auch Nemesis ist sie weder auf der einen noch auf der anderen Seite der Götter. Ihre oberste Direktive ist die gehorsame freiwillige Gefolgschaft von Nemesis, die von niemanden gebrochen werden kann und bis heute nicht geklärt wurde, warum sich Aidos in diesen unerbittlichen Dienst selbst stellt und nie aufgibt.

Aidos würde eher sterben als sich aus den Diensten Nemesis zu wagen oder gegen sie ein Wort verlauten zu lassen oder gar eine Tat gegen Nemesis vorzunehmen oder zu unterstützen. Nemesis ist Gesetz für Aidos.

Es heißt, dass Nemesis während den ulthonischen Kriegen der Götter, welche die körperliche Bindung der Urelemente zur Folge hatten, verschwand und sich die Tiefen der großen See zurückzog, wo sie durch unglaubliche Meeresungeheuer bewacht wird. Der ausschlaggebende Grund hierfür sei der erste große Kampf gegen das Urchaos am Ende des ulthonischen Krieges gewesen, in welchem ihr Vater Horus vor ihren Augen ein Ende fand und sie hilflos dies mit ansehen musste. Diese Tat hatte angeblich der verkörperte Urchaosgott vorgenommen und von daher gebührt Ihr ganzer Zorn der Gerechtigkeit diesem einem Gott.

Aidos soll Nemesis nicht in die Tiefe folgen können und so bettet und weint sie auf Knien an einer hohen Felsklippe und hofft auf die Rückkehr ihrer Herrin. Aidos selbst ist es nicht möglich Nemesis wieder an die Oberfläche zu bringen. So verweilt sie die Dauer in Tränen und Trauer, die auf göttliche Weise ihre Jugend erhalten. Doch die Einsamkeit hat auch ihren Preis.

So ist Aidos fast unfähig zu sprechen, da sie im wahrsten Sinne des Wortes ihre Sprache verloren hat. Dies ist äußerst bedauerlich, da sie die schönsten Gesänge aller Welten einst sang und damit alle Wesen, sogar die uralten und mächtigen Golems beruhigen und zum Stillstand bringen konnte. Hinzu kommt, dass die Einsamkeit Aidos zu einen sehr schreckhaften und ängstlichen Wesen gewandelt hat. Über die Jahrtausende hat das Salz der See und die Winde, welche den Staub der Welt mit sich führen, einen festen steinernen Kokon um Aidos gebildet und so ist sie nicht mehr zu erkennen als ein lebendes Wesen. Sie soll in ihrer Form der Form der Fels auf der Klippe gleichen und nur, wenn man in einer absolut stillen Vollmondnacht genau hinhört, dann soll man das Schluchzen aus dem Stein vernehmen können.

Es heißt, sollte Nemesis jemals zurückkehren, so wird Aidos dies spüren und sich auf die Suche nach ihr machen und sich ihr wohl wieder in den treuen Dienst stellen. Wiederruf heißt es, sie werde Nemesis zur Rede stellen und sie für den Verlust ihrer Stimme zur Rechenschaft ziehen. Was wirklich passieren wird, dass wird die Zeit wohl zeigen.

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