Malagesh

Über Malakesh ist nur wenig bekannt. Einst wohl der Hofmagier und Hohepriester von Voltan dem finsteren Gott des Chaos, war Malagesh bekannt für seine Rituale und Experimente mit der Uressenz der Macht. Als dieser in Ungnade bei Voltan viel und sich nicht dem göttlichen Zwang des Chaos unterordnen wollte, verschwand er in den Tiefen des Kosmos um seine Experimente in der Einsamkeit fortzuführen.

Später vernahm man immer wieder Gerüchte und Erzählungen von einer violetten Bruderschaft, die mit einem hohen technischen Niveau durch die ewigen Weiten zwischen den Welten zog und nach und nach die Welten heimsuchten, infizierten und vollständig derer Existenzessenzen entzog. Diese soll geführt werden von Malagesh, als deren Oberhaupt und Hohepriester.  Auch war in diesen Gerüchten immer wieder die Sprache von einer monströsen Apparatur, die einem Glockenturm mit gewaltigen Uhrwerken glich. Es heißt, wenn der letzte Zeiger einrastet und der letzte Glockenschlag ertönt, dann stirbt die Welt, auf welcher die Apparatur steht und wird zu einem seelenlosen Felsen, der so trostlos und leer ist, dass selbst die Kreaturen des Chaos und der Finsternis kein weiteres Interesse mehr an diesem haben sollen. Und die Welt an sich Tod ist.

Der stetige Anfang wäre das Erscheinen der violetten Bruderschaft. Einem Geheimbund eines Ordens der sich nicht nur der Erforschung der göttlichen Mächte, sondern auch der Wissenschaft hingegeben hat und mit derer Hilfe sie Unsterblichkeit erlangen könnten.

Eins ist jedenfalls sicher, nicht nur die Lebenden und die Götter selbst meiden diesen Orden und gehen ihm nicht ohne Bedacht aus dem Weg. Auch die Mächte des Chaos und der Finsternis weichen vor diesem zurück, um nicht im Nichts zu vergehen, weil ihnen die Essenz der Existenz genommen werden könnte.

Noch begnügt sich der Orden um die kleinen Randwelten, die zumeist unbewohnt und uninteressant sind. Doch langsam und stetig wechselt ihre Marschrichtung in den inneren Weltenkreis der bevölkerten Welten und längst haben sie die Stellung der Dark World und deren Verbindung und Machtverhältnis zu allen anderen Welten und damit deren Existenzessenzen erkannt. Der Samen der Brut ist auch schon längst gesät und die düstere Klaue der Bruderschaft, ausgestreckt von Malagesh selbst, schwebt sie über den Dark World und wartet nur auf den richtigen Zeitpunkt zum Losschlagen. Die ersten Zeichen und Boten sind bereits in der Dark World erschienen und ebnen aus dem Hintergrund den Weg für das Erscheinen des unbeschreiblichen Apparates der Vernichtung und Zerstörung.

Einige Relikte und Artefakte verblieben jedoch aus alten Experimenten Malageshs in zahllosen Welten, wie auch den Dark World selbst. So auch das Diadem der Stärke, der Kristall der Seelen, das Auge der Zeit, der Destillator der Lebensessenz und noch viele mehr. Vielleicht gibt es auch ein Artefakt oder Relikt, welches es vermag, die violette Bruderschaft oder gar Malagesh aufzuhalten oder zumindest in eine andere Richtung zu lenken. Dies gilt es zu ergründen und um den Fortbestand aller zu sichern.

Malagehs selbst kam durch den schwarzen Kubus mit 4 seiner Brüder auf die Dark World und stellte sich zum schein für einige Zeit in den Dienst Voltans. Seine Brüder kehrt jedoch zurück zu dem restlichen Orden für die weiteren Vorbereitungen und Malagesh wandelte durch die verschiedenen Bevölkerungslager nachdem auch Voltan und Tiron in deren Götterreich zurückgekehrt waren.

Seine letzte Station war die Os sanguinea ecclesia. Dort verfiel er den Versprechungen und Verlockungen der Ossa Manus, der Königin der Blutknochenkirche. Kurze Zeit später sah man Malagesh in den Reihen der auferstanden Untoten und an der Seite der Ossa Manus sowie der Herzogin Immortala und den Gruftkönigen streiten. Dann verschwand er auf mysteriöse Art und Weise.

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