Tekla

So, wie es schon oft geschah, so begann auch die Geschichte von Tekla, der jungen Göttin der Urgewalten. Einst ein menschliches Wesen begann sie aus Ergeiz und zum Eigenwohl sich an anderen Ehemännern durch heimtückische Mordtaten zu bereichern. Diese Taten blieben nicht ungesehen, schon bald hatte Arachne aus der Ferne eines ihrer Spinnenaugen auf Tekla geworfen und ihr gefiel, was sie sah. Es erinnerte Arachne doch sehr an ihre eigene alte sterbliche Vergangenheit.

Als Tekla zur Rechenschaft gezogen wurde und dabei ihr Leben fast verloren hatte, da holte Arachne sie zu sich und gab ihr mit ihrem Spinnengift und dem Kokon der Bewahrung das ewige Leben, aber auch die ewige Pein und Leid. Tekla war dennoch dankbar und wurde zur Bewahrerin der Spinnen und des Spinnenhortes der Arachne. Doch auch Arachne begann Fehler in den Augen Teklas, einer der größten war, dass sie Spinnenkinder an die fremdartigen Orks verschenke und ein weiterer, dass sie Wesen des Chaos in ihrem Hort duldete und schalten und walten ließ, wie es ihnen gefiel. Das schürte Angst in Tekla, Angst, dass sie einst auch einfach von Arachne verschenkt würde oder gar geopfert für eine fremde Rasse oder eine heimtückische Intrige der Arachne.

In ihren Träumen sah sie, getrieben von ihrer Angst, was die Naturgewalten vermochten, wurden sie entfesselt. Und etwas zog Tekla weit in den Norden an die Küsten Fjordgars. Dort fand sie eine neue Volksgruppe, geführt von einer sanften und freundlichen Göttin namens Seira. Seira erkannte den Schmerz von Tekla und versucht diesen auf ihre Art zu lindern. Sie nahm Tekla auf und zeigte ihr was die Natur alles vermochte, welch schöne Dinge sie entstehen ließ und welche Macht sie bei der Entfaltung aller Urgewalten hatte.

Tekla war fasziniert von dieser Vielfalt und den Möglichkeiten und langsam wurde aus ihrer Angst eine nie gefühlte Wärme und Ruhe. Immer öfter zog sie in den Norden und suchte Seira und die fjordgarder Volksstämme auf und lernte immer mehr von der Natur, von Seira und auch den Bürgern des Landes. Diese entwickelten ein großes Vertrauen, welches jedoch baldig eine Erschütterung erfahren sollte. Als einer der großen Kriege ausbrach, da entzog sich Fjordgar diesem Kriegszug und wie zu einer Strafe für die Enthaltsamkeit der Fjordgarder, brach ihre Göttin Seira zusammen und viel in einen Schlaf. Die Priester und Schamanen konnten ihr nicht helfen und Tekla merkte schnell, dass es das giftige Werk ihrer alten Herrin Arachne war.

So nahm Tekla mit dem Segen der Fjordgarder den leblosen Körper Seiras in einen Kokon der Bewahrung mit sich und brachte diesen in den Tempel des Seins. Dort wurde sie bereits von Eolan, dem Urelement des Lebens und seinen Splittern, den Beobachtern von Raum und Zeit erwartet. Diese nahmen Seira in ihrer Stasys mit sich in die Sphäre der Götter, damit diese dort gesunden mochte. Doch die Fjordgarder brauchten eine göttliche Führerin und die Urgewalten der Natur, die 4 Urelemente Aera – Die Luft, Aquares – Das Wasser, Terras – Die Erde, Prometus – Das Feuer verlangten nach Tekla. So erhielt Tekla von Eolan und den anderen Urelementen die göttliche Empfängnis der Urgewalten der Natur und wurde selbst zur Göttin.

Tekla kehrte nach Fordgar zurück und wurde die neue göttliche Führung der Stammesleute des Nordens im Sinne der Natur und deren Elemente. Die Fjordgarder nahmen Tekla dankend auf, hielt sie doch das Andenken an Seira aufrecht. Als jedoch Seira verstarb und damit eine ihrer göttlichen Gaben im heiligen Garten Fjordgars zerfiel, da kam große Trauer und Verzweiflung in Fjordgar auf. Zudem loderten immer noch die Gifte der Arachne in Teklas Adern und hinderten sie so, dass volle Potenzial der Urgewalten auszuschöpfen. Erst als ein weißer Hüter des Elementes Aquares aus dem alten geglaubten Volk der Seira, den Amga, zu Tekla kam und mit ihm auf den Wogen der Meereswellen die alte Göttin Nemesis mit ihren Korsaren an die Ufer Fjrodgars landete, da kam neue Hoffnung bei den Volkstämmen auf und auch Tekla sollte sich durch diesen Beistand als baldig erholen. In einer heiligen Zeremonie der Priester und Schamanen mit Unterstützung von dem Aquaresamga sowie Nemesis wurde Teklas Blut gereinigt. Und noch mehr, Tekla und Nemesis teilten sich den letzten Funken von Seiras göttlicher Essenz, so dass diese auf ewig in ihnen verweilte und das Andenken an Seira ewigen Bestand behielt.

Nun konnte Tekla mit Nemesis die vollen Kräfte der Urgewalten entfalten lassen und Tekla wurde zu einer vollwertigen Göttin und anerkannt von alle Fjordgardern. Seid her führen diese beiden Göttin in schwesterlicher Verbundenheit das Volk des Nordens durch die Kriegszyklien der Siegelkriege um einst eine friedvolle und naturreiche Welte zu erschaffen.

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